Die richtige Therapie für Sie

Univ.- Prof. Dr. Karl Pummer

Ehemaliger Vorstand der Universitäts-Klinik für Urologie in Graz

Schwerpunkte

Hier finden Sie eine Auflistung der Schwerpunkte von Univ. Prof. Dr. Pummer

Vorsorge

Die Vorsorge soll sicherstellen, dass eine Krankheit rechtzeitig erkannt und gut behandelt werden kann; verhindern kann sie eine Krankheit natürlich nicht.
Kaum eine Erkrankung ist besser für eine Vorsorge geeignet als der Prostatakrebs – die mit ca. 6000 Neuerkrankungen pro Jahr in Österreich häufigste Krebserkrankung des Mannes, an der jeder 6. Mann im Laufe seines Lebens erkrankt und die im Frühstadium keinerlei Symptome macht. Begonnen werden soll ab dem 45. Lebensjahr, bei familiärer Belastung (bereits erkrankte Verwandte) schon ab dem 40. Lebensjahr.

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Nierenkrebs

In Österreich erkranken jährlich ca. 1 200 Menschen an Nierenkrebs, der in mehr als 80% zufällig bei Ultraschalluntersuchungen entdeckt wird. Symptome wie Flankenschmerzen oder Blut im Harn sind eher selten.

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Blasenkrebs

Harnblasenkrebs ist die zweithäufigste urologische Krebserkrankung und sollte möglichst rasch diagnostiziert und behandelt werden. Leitsymptom ist meistens „Blut im Harn“, eine Hämaturie, die entweder mit freiem Auge sichtbar ist (Makrohämaturie) oder nur durch einen Teststreifen nachgewiesen werden kann (Mikrohämaturie). Wenngleich dafür auch andere gutartige Ursachen in Frage kommen, sollten Sie umgehend einen Urologen aufsuchen, der die richtige Diagnose stellt – auch dann, wenn die Blutung wieder von selbst aufhört.

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Steinleiden

„Steinreich“? – Harnsteine sind häufig und können bei ungünstiger Lage nicht nur schwere Schmerzen (Koliken) sondern auch lebensbedrohliche Zustände (Urosepsis) verursachen. Vor allem bei Koliken und gleichzeitigem Fieber oder Schüttelfrost sollten Sie deshalb umgehend einen Urologen oder die Klinik aufsuchen. Ein guter Rat: Trinken Sie stets ausreichend Flüssigkeit – dann sind Sie vor Harnsteinen relativ sicher.

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Harninkontinenz

Ein ungewollter Harnverlust, der Frauen häufiger als Männer betrifft, ist weit verbreitet. Allerdings wird nur ungern darüber gesprochen – das muss nicht sein!

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Harnwegsinfektionen

Harnwegsinfektionen sind bakterielle Infektion, die Harnröhre (Urethritis), Blase (Zystitis) oder auch die Niere (Pyelonephritis) betreffen können und einer antibiotischen Therapie bedürfen. Neben akuten Entzündungen sind chronisch rezidivierende Harnwegsinfekte bei jungen wie auch postmenopausalen Frauen sehr häufig. Oft kann Patientinnen mit Hilfe von Verhaltensempfehlungen zur Miktions-, Genital- und Sexualhygiene sowie durch Steigerung der Diurese, eventuell in Verbindung mit einer Harnansäuerung, geholfen werden.
Eine urologische Untersuchung identifiziert manchmal auch anatomische oder funktionelle Störungen, die Harnwegsinfekte begünstigen oder komplizierter machen.
Auch Entzündungen der Prostata (Prostatitis) oder des Nebenhodens (Epididymitis) werden vom Urologen diagnostiziert und behandelt. Aber: Vermuten Sie eine Geschlechtskrankheit (STD; sexually transmitted disease), dann wenden Sie sich umgehend an einen Facharzt f. Haut- und Geschlechtskrankheiten (Dermatologe).

Prostatavergrößerung (BPH)

Die Prostata wächst ab der Pubertät kontinuierlich, weshalb die gutartige Vergrößerungen der Prostata (BPH; Benigne Prostata Hyperplasie) sehr häufig ist und bei 70% aller Männern im Laufe ihres Lebens auftritt. Die Vorsteherdrüse (Prostata) liegt unterhalb der Harnblase und umschließt die Harnröhre. Durch diese Lage wird klar, dass eine Vergrößerung in vielen Fällen zu Schwierigkeiten beim Harnlassen führen kann.

Folgende Anzeichen sollten Sie urologisch abklären lassen:

  • Entleerung der Harnblase unter Zuhilfenahme der Bauchmuskulatur
  • schwacher, dünner Harnstrahl; vielleicht mit Unterbrechungen
  • geringere Harnmengen trotz Harndrang
  • mehrfacher nächtlicher Harndrang
  • Schmerzen im Bereich der Prostata oder beim Harnlassen
  • Blut im Harn (allerdings nur selten zu beobachten)
  • verringerter Samenerguss
  • seltener auch Blut im Sperma

Sollten Sie eines oder mehrere dieser Anzeichen bei sich erkennen, rufen Sie uns an, um einen persönlichen Untersuchungstermin zu vereinbaren. Schon einfache Untersuchungen können Aufschluss über mögliche Veränderungen Ihrer Prostata geben und lassen erkennen, ob eine Behandlung ratsam ist.
Die Behandlung selbst reicht von medikamentösen Formen bis hin zu einer Vielzahl operativer oder minimal invasiver Methoden, die individuell abgestimmt zum Einsatz kommen.

Prostatakrebs

Eine Krankheit, viele Möglichkeiten! In der Medizin unterscheiden wir zwischen etablierten Standardtherapien, experimentellen Verfahren, deren Wirksamkeit in kontrollierten Studien noch erforscht wird, und reinen Alternativbehandlungen ohne nachweisbaren Nutzen. Der Gesetzgeber verpflichtet uns, Patienten immer „nach dem jeweiligen Stand der medizinischen Wissenschaft“ zu behandeln. Zu den Standardtherapien zählen als kurative Ansätze die Active Surveillance, die Radikaloperation und die Strahlentherapie, sowie der Androgenentzug als palliative Form.
Achtung: Wer über die ärztliche Beratung hinausgehende Fragen zu Diagnose und Behandlung von Prostatakrebs hat, informiert sich gerne im Internet. Dabei sollten Sie nur auf seriöse Quellen achten! Über den Link meiner Homepage oder den der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) können Sie auf die S3-Leitlinie zur Diagnose und Behandlung von Prostatakrebs zugreifen. Diese Leitlinie wurde von einem interdisziplinären Expertengremium erstellt und beruht ausschließlich auf wissenschaftlich fundierten Daten. Webseiten, die vornehmlich auf die Vorzüge einer einzigen Behandlungsmethode hinweisen, sollten Sie eher mit Skepsis betrachten.

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Hodenkrebs

Hodenkrebs ist ein vergleichsweise seltenes Krebsleiden und obwohl in jedem Alter möglich betrifft er vorwiegend jüngere Männer. Es gilt: Je früher diagnostiziert und behandelt wird, desto geringer wird die therapeutische Belastung. Die Früherkennung erfolgt durch den Patienten selbst, weil einmal pro Monat beide Hoden abgetastet werden sollten. Bemerken Sie dabei eine Veränderung, zögern Sie nicht und vereinbaren Sie einen Termin – dieser wird mit absoluter Priorität vergeben.
Auch zum Thema Hodenkrebs gibt es eine S3-Leitlinie.

Erektionsstörung (ED)

Erektionsstörungen (Erektile Dysfunktion; ED) haben nicht nur großen Einfluss auf die Lebensqualität sondern können auch ein mögliches Warnsignal für Herz-Kreislauferkrankungen sein. Männer im Alter zwischen 40 und 70 Jahren sind davon in mehr als 50% betroffen und eine Reihe von Risikofaktoren ist heute bekannt. Nach eingehender Untersuchung reicht das therapeutische Spektrum von Lebensstil modifizierenden Maßnahmen über erektionsfördernde Medikamente (PDE-5 Hemmer), Schwellkörperinjektionen (SKAT) bis hin zu operativen Implantaten.

Kinderwunsch

Die Erfüllung eines lang gehegten Kinderwunsches ist eine gemeinsame interdisziplinäre Anstrengung, für die eine urologische Untersuchung die Basis schafft. Nach Anamnese, körperlicher Untersuchung, Ultraschall und Hormonstatus in der Ordination erfolgt die Zuweisung an ein speziell geschultes Labor zum Spermiogramm, in seltenen Fällen kann auch eine genetische Untersuchung notwendig werden.

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