Prostatahypertrophie, Hyperplasie und BPH

Eine Vergrößerung der Prostata bedeutet nicht in allen Fällen Krebs – in vielen Fällen liegt eine sogenannte benigne Prostatahyperplasie (BPH) vor, das ist eine gutartige Vergrößerung der Prostata.


Die benigne Prostatahyperplasie ist ein weit verbreitetes Krankheitsbild, das etwa 7 von 10 Männern irgendwann im Laufe ihres Lebens betrifft. Studien haben ergeben, dass die Häufigkeit etwa ab dem 30. Lebensjahr zunimmt und danach exponentiell ansteigt: Im 5. Lebensjahrzehnt sind etwa 50 % der Männer betroffen, nach dem 80. Lebensjahr beinahe alle.
Die Entstehung der Krankheit hängt mit Faktoren wie Lebensalter und Geschlechtshormonen zusammen, aber auch Fälle von BPH in der näheren Verwandtschaft dürften die Wahrscheinlichkeit eines Auftretens erhöhen.

Die Vorsteherdrüse, eine der Geschlechtsdrüsen des Mannes, liegt unterhalb der Harnblase und umschließt die Harnröhre. Durch diese Lage
wird klar, dass eine Vergrößerung in vielen Fällen zu Schwierigkeiten beim Harnlassen führen kann. Bei der Harnausscheidung finden sich daher
wichtige Hinweise auf mögliche Veränderungen an der Prostata.

Symptome und Folgeerkrankungen

In den meisten Fällen treten Beschwerden erst ab etwa 65 Jahren auf. Die BPH kann sogenannte obstruktive Symptome wie Harnstrahlabschwächung, Miktionsverlängerung, Startverzögerung, Nachträufeln, Restharngefühl und Harnverhaltung, aber auch irritative Symptome wie häufigen Harndrang, nächtliche Miktionen sowie Dranginkontinenz auslösen. Wird die BPH nicht behandelt, kann es zu Folgeerscheinungen wie rezidivierenden Harnwegsinfekten, Blasensteinbildung, Harnverhalt, ständigem Urinverlust sowie Harnstauungsnieren kommen.

Folgende Anzeichen sollten Sie medizinisch abklären lassen:

  • Entleerung der Harnblase unter Zuhilfenahme der Bauchmuskulatur
  • schwacher, dünner Harnstrahl; vielleicht mit Unterbrechungen
  • geringere Harnmengen trotz Harndrang
  • mehrfacher nächtlicher Harndrang
  • Schmerzen im Bereich der Prostata oder beim Urinlassen
  • Blut im Harn (allerdings nur selten zu beobachten)
  • verringerter Samenerguss
  • seltener auch Blut im Sperma

Sollten Sie eines oder mehrere dieser Anzeichen erkennen, wenden Sie sich im Raum Graz an Ihren Urologen Dr. Karl Pummer. Einfache Untersuchungen geben bereits ersten Aufschluss über mögliche Veränderungen an Ihrer Vorsteherdrüse und lassen erkennen, ob eine Behandlung ratsam ist.

Das Behandlungsspektrum reicht von medikamentöser Therapie bis zur Operation – je nach Krankheitsstadium und auftretenden Symptomen. Nach
erfolgter Diagnostik legen wir gemeinsam die für Sie geeignetste Therapieform fest – ich nehme mir Zeit für Sie und beantworte alle Ihre
Fragen.

Lassen Sie uns in der angenehmen Atmosphäre meiner Praxis über Ihre Beschwerden und Sorgen reden!
Rufen Sie uns an, um einen persönlichen Untersuchungstermin zu vereinbaren. Für Ihre Fragen und Anliegen nimmt sich Dr. Pummer gerne
Zeit.

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